Seit 1987

DIALOG

Deutsch-Polnisches Magazin

Magazyn Polsko-Niemiecki

Deutsch-Polnisches Magazin: DIALOG

DIALOG wird seit 1987 von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V. zweisprachig herausgegeben. DIALOG will einen Beitrag zum deutsch-polnischen Informations- und Meinungsaustausch leisten. Dabei ist DIALOG kein Sprachrohr der einen oder anderen Seite, sondern will helfen, Informationsdefizite und Vorurteile abzubauen. Parteiübergreifend und unabhängig, ehrlich, jedoch nicht verletzend, kritisch, aber nicht polemisch, engagiert und doch nicht einseitig – von diesen Maßstäben lassen sich Herausgeber und Redaktion leiten.

Eine Auswahl von Artikeln der letzten Ausgaben können Sie online nachlesen, indem Sie die verlinkten Artikel des Inhaltsverzeichnisses der jeweiligen Ausgabe auswählen. Die meisten Ausgaben können Sie gedruckt bestellen, ausgewählte neuere Ausgaben auch als E-Paper.

Das Magazin DIALOG erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 4.500 Exemplaren. DIALOG wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Agora in der Mitte Europas

Das Deutsch-Polnische Magazin DIALOG ist eine zweisprachige Zeitschrift, die sich seit über 30 Jahren mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen befasst. Das Magazin DIALOG versteht sich als eine „deutsch-polnische Agora in der Mitte Europas“. Die im DIALOG veröffentlichten Beiträge beschränken sich nicht auf die deutsch-polnische Perspektive. Die bilateralen Themen werden in einen breiteren Kontext der politischen und kulturellen Umgestaltung Europas integriert. In den letzten Jahren hat die Zeitschrift auch Themenschwerpunkte zu der östlichen Nachbarschaft der EU veröffentlicht, darunter zu den polnisch-russischen und polnisch-ukrainischen Beziehungen. Sitz der Redaktion ist Berlin. Herausgeber des Magazins DIALOG ist die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V., ein Dachverband von über 50 deutsch-polnischen Vereinen.

Basil Kerski. Chefredakteur DIALOG

Das Magazin wurde 1987 als deutschsprachige Zeitschrift in Hamburg gegründet. Erste Chefredakteure waren Günter Filter und der polnische Publizist Adam Krzemiński. Seit 1998 leitet der zweisprachige Publizist und Politikexperte Basil Kerski das Magazin. 

1993 wurde DIALOG in eine zweisprachige Zeitschrift umgewandelt.

Das Magazin finanziert sich durch Abos und Verkauf in beiden Ländern. Finanziell unterstützt wird DIALOG vom Auswärtigen Amt. 

Die Redaktion des Magazins führt im Rahmen der Arbeit der Deutsch-Polnischen Gesellschaften Bundesverband auch Konferenzen sowie öffentliche Debatten durch und ist an der Veröffentlichung zahlreicher Bücher, so z.B. des Jahrbuchs zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte „Inter Finitimos“, beteiligt. 

Das Deutsch-Polnische Magazin DIALOG ist in den vergangenen Jahren mit den folgenden, renommierten Preisen ausgezeichnet worden: 

  • Georg-Dehio-Preis (Ehrenpreis) des Deutschen Kulturforums östliches Europa (2007) 
  • Sonderpreis der kanadisch-polnischen Turzański-Stiftung (2007) 
  • Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung (2009) 

Gemeinsam mit dem Vorstand und Kuratorium der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundeverband verleiht die Redaktion seit 2006 den DIALOG-PREIS.

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Das Magazin DIALOG erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 4.500 Exemplaren. DIALOG wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Unsere Experten für Deutschland und Polen

Wojciech Duda, Basil Kerski (Chefredakteur), Piotr Leszczyński, Piotr Mordel (Grafiker), Monika Satizabal Niemeyer, Christian Schröter, Sabine Stekel, Arkadiusz Szczepański.

Basil Kerski, geb. 1969 in Danzig, deutsch-polnischer Kulturmanager, Redakteur, Publizist und Politikexperte. Er wuchs in Polen, im Irak und in West-Berlin auf. An der Freien Universität Berlin studierte er Politikwissenschaft und Slawistik.

Seit 1998 ist er Chefredakteur des Magazins DIALOG. Zusätzlich ist er seit 2011 Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig. Neben seiner Tätigkeit für den DIALOG war Kerski von 1998 bis 2010 Geschäftsführer der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband.

Als Politikexperte arbeitete Kerski im deutsch-amerikanischen Aspen Institute Berlin, im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, im Deutschen Bundestag sowie für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Er ist Autor und Herausgeber von über 20 deutschen, polnischen und ukrainischen Büchern zu historischen, politischen und kulturellen Themen. Zuletzt erschien 2011 sein Buch „Die Dynamik der Annäherung in den deutsch-polnischen Beziehungen. Gegenwart und Geschichte einer Nachbarschaft“.

Neben wissenschaftlichen Aufsätzen veröffentlichte Kerski auch zahlreiche Artikel in deutschen, polnischen, italienischen und englischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften (Die Welt, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Internationale Politik, Limes, New Eastern Europe, Gazeta Wyborcza, Rzeczpospolita, Tygodnik Powszechny).

Zwischen 2001 und 2005 war Basil Kerski Lehrbeauftragter am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin sowie 2011 der Humboldt-Universität. Als Wissenschaftler war er Gast zahlreicher renommierter europäischer und amerikanischer Universitäten, so u.a. der Pariser Sorbonne, der Georgetown University Washington DC. und der Columbia University in New York. Er ist Kuratoriumsmitglied der Stiftung Schloss Neuhardenberg des Deutschen Sparkassenverbandes und Mitglied des polnischen PEN-Clubs.

Kerski erhielt für seine Verdienste für die polnisch-deutschen Beziehungen im Jahre 2005 das polnische Verdienstkreuz in Gold. Im gleichen Jahr verliehen ihm die Universität Leipzig und die Wissenschaftsgesellschaft Societas Jablonoviana den Jablonowski-Preis. 2007 wurde ihm und der Redaktion des DIALOG der Georg Dehio-Kulturpreis (Ehrenpreis) verliehen. In den Jahren 2009 bis 2013 wurde Kerski fünf Mal für den Jerzy-Giedroyc-Preis der Tageszeitung Rzeczpospolita nominiert. 2013 erhielt er den Polonicus-Preis.

Basil Kerski ist Vater von zwei Söhnen.

Wojciech Duda, geb. 1957 in Danzig, polnischer Historiker und Redakteur, seit 1991 Chefredakteur der Danziger Zeitschrift „Przegląd Polityczny“, Redakteur des Magazins DIALOG. Seit 2007 Berater des polnischen Premierministers Donald Tusk. 1980 absolvierte er das Studium der Geschichte an der Universität Danzig. 1981 war er Redakteur der Wochenzeitung „Samorządność“, die von der Solidarność herausgegeben wurde. Nach der Einführung des Kriegsrechts beteiligte er sich an Untergrundaktivitäten der demokratischen Opposition und gründete 1983 mit Donald Tusk im Untergrund die Zeitschrift „Przegląd Polityczny“. Er ist Mitherausgeber der Serie von Fotoalben zur Danziger Geschichte „Był sobie Gdańsk“ (dt. „Einst in Danzig“).

Piotr Leszczyński, geb. 1974, Historiker, Redaktionssekretär und Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift „Przegląd Polityczny”; seit 2008 Vorsitzender des Verbands Stowarzyszenie Kulturalno-Edukacyjne „Kolegium Gdańskie”; Autor des Bandes „Vademecum Wiedzy o Społeczeństwie“ (2012).

Monika Satizabal Niemeyer, geb. 1974, studierte Deutsche Philologie in Stettin, Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin und Polonistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2005 in der Redaktion des DIALOG tätig. Arbeitet freiberuflich als Übersetzerin.

Christian Schröter, geb. 1943 in Berlin.

Verlagsbuchhändler. Als Werbekaufmann und PR-Referent in verschiedenen Unternehmen und diakonischen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg tätig.

Gründungsmitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin (West) e. V. im Jahr 1973, seitdem in verschiedenen Funktionen in dem Verein aktiv, 1985 zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Seit 1989 Vorsitzender  der bis dahin im westlichen Teil der Stadt tätigen Gesellschaft, die 1991 in Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin umbenannt wurde und ihren Wirkungskreis auf das gesamte Berlin ausdehnte. Seit nunmehr 25 Jahren ununterbrochen im Amt.

2002 zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e. V. gewählt, zuständig für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2010 geschäftsführender Vorsitzender im engeren Vorstand des Bundesverbandes.

Mitglied der DIALOG-Redaktion. Autor und Mitherausgeber des Buches „Dialog der Bürger“, einer Gesamtdarstellung der Geschichte der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Deutschland.

Träger des Kavalierskreuzes des Verdienstordens der Republik Polen (1989) sowie des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009).

Verheiratet, keine Kinder. 

Sabine Stekel studierte Germanistik und Slawistik an der Freien Universität Berlin, ist staatlich anerkannte Übersetzerin und Dolmetscherin für Polnisch, arbeitete u. a. als Redakteurin beim SFB (heute RBB) und Sprachdozentin, seit 1999 Redakteurin beim DIALOG.